Sonnenfinsternis
ringförmige Sonnenfinsternis am 10. Mai 2013
Freitag, 10. Mai 2013
- Sichtbarkeit
- Zentralzone mit größter Verfinsterung bei 2.2° Breite, 175.5° Länge.
Am 10. Mai 2013 zog eine ringförmige Sonnenfinsternis über Teile des Pazifiks und Australiens hinweg. Bei einer ringförmigen Finsternis ist die scheinbare Mondscheibe etwas kleiner als die Sonnenscheibe, sodass ein leuchtender Ring um den Mondschatten sichtbar bleibt - das sogenannte Ringphänomen.
Die Zentralzone der Finsternis, also der Streifen, in dem das Ringphänomen zu beobachten war, verlief über den zentralen Pazifik mit dem Punkt größter Verfinsterung bei etwa 2,2° nördlicher Breite und 175,5° östlicher Länge, nahe der Datumsgrenze. Die Ringzone zog anschließend über Teile von Papua-Neuguinea und Nordaustralien hinweg. Außerhalb dieser Zone konnten weite Teile Ozeaniens und Südostasiens eine partielle Verfinsterte Sonne erleben.
In Mitteleuropa war diese Sonnenfinsternis nicht sichtbar. Zu dieser Zeit befand sich die Sonne für Europa bereits auf der Tagseite, die Finsternis ereignete sich mitten in der mitteleuropäischen Nacht.
Grundsätzlich gilt für alle Sonnenfinsternisse: Niemals ohne zertifizierten Sonnenfilter direkt in die Sonne blicken - weder mit bloßem Auge noch durch Fernglas oder Teleskop ohne entsprechende Filterausrüstung. Nur geprüfte Sonnenfinsternisbrillen nach ISO 12312-2 bieten ausreichenden Schutz.
Weitere Zeitangaben zum Ablauf der Finsternis sind in der Zeitstrahl-Tabelle auf dieser Seite zu finden.
Zeitlicher Ablauf
| Ereignis | Zeit |
|---|---|
| Maximum (größte Finsternis) | 00:25 UTC |
Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)