Mondfinsternis
Halbschatten-Mondfinsternis am 24. April 2005
Sonntag, 24. April 2005
- Sichtbarkeit
- Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.
Am 24. April 2005 durchquerte der Mond den äußeren Halbschatten der Erde. Bei einer solchen Halbschatten-Mondfinsternis taucht der Mond nicht in den dunklen Kernschatten ein, sondern lediglich in den diffusen Bereich, in dem die Erde die Sonnenstrahlung nur teilweise abdeckt.
Das Ereignis war von der gesamten Nachtseite der Erde aus sichtbar, überall dort, wo der Mond zum jeweiligen Zeitpunkt über dem Horizont stand. Das Maximum der Finsternis trat um 09:54 UTC ein, der gesamte Verlauf erstreckte sich von 07:51 UTC bis 11:58 UTC.
Für Beobachtende war dieser Effekt sehr dezent: Die leichte Abschattung auf der dem Kernschatten zugewandten Mondseite ist mit bloßem Auge kaum wahrzunehmen. Ein Fernglas oder Teleskop erleichtert die Wahrnehmung der minimal veränderten Helligkeit. Eine Gefahr für die Augen besteht bei der Mondbeobachtung grundsätzlich nicht.
Halbschatten-Mondfinsternisse sind astronomisch vollwertige Ereignisse, optisch aber deutlich unspektakulärer als partielle oder totale Mondfinsternisse. Die vollständigen Zeitangaben dieses Ereignisses finden sich in der Zeitstrahl-Tabelle auf dieser Seite.
Zeitlicher Ablauf
| Ereignis | Zeit |
|---|---|
| Halbschatten beginnt | 07:51 UTC |
| Maximum der Finsternis | 09:54 UTC |
| Halbschatten endet | 11:58 UTC |
Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)