Mondfinsternis
Halbschatten-Mondfinsternis am 14. März 2006
Dienstag, 14. März 2006
- Sichtbarkeit
- Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.
Am 14. März 2006 ereignete sich eine Halbschatten-Mondfinsternis. Dabei glitt der Mond nicht in den Kernschatten der Erde, sondern lediglich durch den äußeren Halbschatten - einen Bereich, in dem die Sonne von der Erde nur teilweise verdeckt wird.
Die Finsternis war grundsätzlich von der gesamten Nachtseite der Erde aus beobachtbar, also überall dort, wo der Mond in dieser Nacht über dem Horizont stand. Das betraf weite Teile Europas, Afrikas, Asiens und des Atlantikraums.
Für Beobachter in Mitteleuropa war der Mond in dieser Nacht sichtbar. Allerdings ist eine Halbschatten-Mondfinsternis nur sehr schwer mit bloßem Auge zu erkennen: Die Helligkeit des Mondes nimmt lediglich geringfügig ab, ohne dass eine klare Grenze zwischen beleuchtetem und beschattetem Bereich erkennbar wäre. Mit einem Fernglas oder kleinen Teleskop lässt sich die leichte Abschattung an der Mondscheibe etwas besser beurteilen.
Im Gegensatz zu einer totalen oder partiellen Mondfinsternis zeigt der Mond bei dieser Ereignisform keinerlei kupferrote Verfärbung. Für eine eindeutige visuelle Wahrnehmung ist der Unterschied zur normalen Mondscheibe zu gering. Genaue Zeitangaben zu Beginn, Maximum und Ende der Finsternis finden sich in der Zeitstrahl-Tabelle auf dieser Seite.
Zeitlicher Ablauf
| Ereignis | Zeit |
|---|---|
| Halbschatten beginnt | 21:23 UTC |
| Maximum der Finsternis | 23:47 UTC |
| Halbschatten endet | 02:11 UTC |
Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)