Mondfinsternis

partielle Mondfinsternis am 7. September 2006

Donnerstag, 7. September 2006

Sichtbarkeit
Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.

Am 7. September 2006 fand eine partielle Mondfinsternis statt. Bei dieser Erscheinungsform taucht der Mond nur teilweise in den Kernschatten der Erde ein, sodass ein Teil seiner Scheibe weiterhin im direkten Sonnenlicht liegt, während der andere Teil deutlich abgedunkelt erscheint.

Das Ereignis war grundsätzlich von allen Regionen der Erde sichtbar, in denen der Mond in den Abend- und Nachtstunden des 7. September über dem Horizont stand - das heißt von Europa, Afrika, dem Nahen Osten und Teilen Asiens. Beobachter in Mitteleuropa konnten die partielle Phase gut verfolgen, da der Mond zu dieser Zeit bereits aufgegangen war.

Die partielle Mondfinsternis lässt sich ohne Hilfsmittel und vollkommen gefahrlos mit bloßem Auge beobachten. Anders als Sonnenfinsternisse erfordert die Beobachtung des Mondes keinerlei Schutzausrüstung. An der verfinsterten Seite der Mondscheibe ist eine deutliche Abgrenzung zur runden Kernschattengrenze der Erde zu erkennen. Der Bedeckungsgrad betrug in diesem Fall rund 12 Prozent.

Alle genauen Zeitpunkte - vom Beginn des Halbschattens über den Eintritt in den Kernschatten bis zum Ende der partiellen Phase - sind in der Zeitstrahl-Tabelle auf dieser Seite aufgeführt.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Halbschatten beginnt 16:43 UTC
Partielle Phase beginnt 18:05 UTC
Maximum der Finsternis 18:51 UTC
Partielle Phase endet 19:37 UTC
Halbschatten endet 20:58 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)