Sonnenfinsternis

ringförmige Sonnenfinsternis am 7. Februar 2008

Donnerstag, 7. Februar 2008

Sichtbarkeit
Zentralzone mit größter Verfinsterung bei -67.6° Breite, -150.6° Länge.

Am 7. Februar 2008 zog der Mond vor der Sonnenscheibe entlang und erzeugte eine ringförmige Sonnenfinsternis. Da der Mond in dieser Phase etwas weiter von der Erde entfernt und damit scheinbar kleiner als die Sonne war, bedeckte er die Sonnenscheibe nicht vollständig. Stattdessen blieb ein leuchtender Ring - der sogenannte Feuergürtel - am Rand der Sonnenscheibe sichtbar.

Die Zentralzone dieser Finsternis verlief über den äußersten Süden der Erde. Ihr Punkt der größten Verfinsterung lag bei rund -67,6° südlicher Breite und -150,6° östlicher Länge - also mitten über dem Südpazifik nahe der Antarktis. Abseits des Zentrums war das Ereignis in weiten Teilen der südlichen Hemisphäre als partielle Sonnenfinsternis zu verfolgen.

Für Beobachtende in Mitteleuropa blieb die Finsternis leider unsichtbar: Weder die Ringzone noch der Bereich der partiellen Sichtbarkeit erstreckte sich bis nach Europa.

Die genauen Zeitangaben des Maximums sind der Zeitstrahl-Tabelle auf dieser Seite zu entnehmen.

Wichtiger Sicherheitshinweis: Niemals ohne zertifizierten Sonnenfilter (ISO 12312-2) direkt in die Sonne blicken - auch bei ringförmigen oder partiellen Sonnenfinsternissen. Ungeschützte Beobachtung kann zu bleibenden Augenschäden bis zur Erblindung führen.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Maximum (größte Finsternis) 03:55 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)