Mondfinsternis

totale Mondfinsternis am 21. Februar 2008

Donnerstag, 21. Februar 2008

Sichtbarkeit
Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.
Dauer der Totalität
51 min

In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar 2008 ereignete sich eine totale Mondfinsternis mit einer Totalitätsdauer von 51 Minuten. Der Vollmond tauchte dabei vollständig in den Kernschatten der Erde ein und nahm die für totale Mondfinsternisse typische kupfer- bis ziegelrote Färbung an. Diese Rotfärbung entsteht, weil das Sonnenlicht in der Erdatmosphäre gebrochen und gefiltert wird: Kurzwelliges blaues Licht wird stärker gestreut, während längerwelliges rotes Licht bis in den Erdschatten gelangt und den Mond in ein warmes Abendrot taucht.

Totale Mondfinsternisse sind vollkommen ungefährlich und lassen sich ohne optische Hilfsmittel mit bloßem Auge verfolgen - ein Fernglas oder ein kleines Teleskop verstärken den Eindruck jedoch erheblich.

Das Ereignis war von der gesamten Nachtseite der Erde aus sichtbar, also überall dort, wo der Mond zum jeweiligen Zeitpunkt über dem Horizont stand. Für Mitteleuropa war der Mond in der Nacht zu sehen, soweit die Witterung es zuließ.

Die vollständige Abfolge der einzelnen Phasen - von Beginn des Halbschattens bis zu seinem Ende - ist in der Zeitstrahl-Tabelle dieser Seite zusammengefasst.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Halbschatten beginnt 00:36 UTC
Partielle Phase beginnt 01:43 UTC
Totalität beginnt 03:00 UTC
Maximum der Finsternis 03:26 UTC
Totalität endet 03:51 UTC
Partielle Phase endet 05:09 UTC
Halbschatten endet 06:15 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)