Sonnenfinsternis

ringförmige Sonnenfinsternis am 26. Januar 2009

Montag, 26. Januar 2009

Sichtbarkeit
Zentralzone mit größter Verfinsterung bei -34.1° Breite, 70.2° Länge.

Am 26. Januar 2009 zog eine ringförmige Sonnenfinsternis über die südliche Hemisphäre. Bei einer ringförmigen Finsternis ist der scheinbare Durchmesser des Mondes etwas kleiner als jener der Sonne, sodass ein leuchtender Feuerring rund um die Mondscheibe sichtbar bleibt - die vollständige Verdunkelung wie bei einer totalen Finsternis bleibt aus.

Die Zentralzone verlief über den südlichen Indischen Ozean. Die größte Verfinsterung ereignete sich bei etwa 34 Grad südlicher Breite und 70 Grad östlicher Länge, also weit entfernt von bewohnten Küsten. Lediglich von Teilen Indonesiens, Sri Lankas sowie einzelnen Inselgruppen des südlichen Indischen Ozeans war der ringförmige Verlauf in seiner vollen Ausprägung zu erleben.

Für Mitteleuropa war dieses Ereignis leider nicht sichtbar. Die Finsternis spielte sich vollständig im Bereich der östlichen und südlichen Hemisphäre ab, ohne den europäischen Kontinent zu streifen.

Sicherheitshinweis: Sonnenfinsternisse dürfen zu keinem Zeitpunkt mit bloßen Augen beobachtet werden. Nur zertifizierte Sonnenschutzfilter (ISO 12312-2) schützen die Augen zuverlässig vor dauerhaften Schäden.

Die genauen Kontaktzeiten und der zeitliche Verlauf des Maximums sind in der Zeitstrahl-Tabelle dieser Seite aufgeführt.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Maximum (größte Finsternis) 07:58 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)