Mondfinsternis

Halbschatten-Mondfinsternis am 9. Februar 2009

Montag, 9. Februar 2009

Sichtbarkeit
Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.

Am 9. Februar 2009 durchquerte der Mond den Halbschatten der Erde - ein Ereignis, das als Halbschatten-Mondfinsternis bezeichnet wird. Im Unterschied zu einer partiellen oder totalen Mondfinsternis taucht der Mond dabei nicht in den dunklen Kernschatten ein, sondern passiert lediglich den äußeren, deutlich schwächeren Schattenkegel unseres Planeten.

Dieser Finsternistyp ist mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar. Allenfalls in der Phase um das Maximum ist ein leichtes Abblenden der Mondscheibe auf ihrer dem Kernschatten zugewandten Seite erkennbar - ein geübtes Auge und gute Beobachtungsbedingungen vorausgesetzt. Die Finsternistiefe bleibt deutlich unterhalb der Grenze, ab der ein merklicher Helligkeitsabfall einsetzt.

Die Beobachtbarkeit der Finsternis war grundsätzlich von allen Teilen der Erde aus möglich, auf denen der Mond während des Ereignisses über dem Horizont stand. Der gesamte Verlauf von Beginn bis Ende des Halbschattendurchgangs dauerte knapp vier Stunden.

Da es sich um eine Mondfinsternis handelt, ist die Beobachtung ohne jedes Hilfsmittel und vollkommen ungefährlich - ein Teleskop oder Fernglas kann den zarten Helligkeitsunterschied jedoch sichtbarer machen.

Die exakten UTC-Zeiten für Beginn, Maximum und Ende der Halbschattenphase finden sich in der Zeitstrahl-Tabelle dieser Seite.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Halbschatten beginnt 12:38 UTC
Maximum der Finsternis 14:38 UTC
Halbschatten endet 16:37 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)