Sonnenfinsternis
ringförmige Sonnenfinsternis am 15. Januar 2010
Freitag, 15. Januar 2010
- Sichtbarkeit
- Zentralzone mit größter Verfinsterung bei 1.6° Breite, 69.3° Länge.
Am 15. Januar 2010 zog eine ringförmige Sonnenfinsternis über Teile der Erde hinweg und bescherte den Bewohnern der Zentralzone ein eindrucksvolles Himmelsspektakel.
Die Zentralzone verlief nahe dem Äquator und erreichte ihre stärkste Verfinsterung bei etwa 1,6 Grad nördlicher Breite und 69,3 Grad östlicher Länge - ein Punkt, der im Indischen Ozean südlich der Malediven liegt. Der Pfad führte von Afrika über den Indischen Ozean bis nach Südostasien, wo Teile Indiens, Bangladeschs und Chinas partielle bis ringförmige Phasen erlebten. Bei einer ringförmigen Sonnenfinsternis ist der scheinbare Durchmesser des Mondes geringfügig kleiner als jener der Sonne, sodass ein leuchtender Ring aus Sonnenlicht um die Mondscheibe sichtbar bleibt.
In Mitteleuropa war dieses Ereignis nicht zu beobachten. Der Mond war zu diesem Zeitpunkt nicht im Sichtbereich Europas zwischen Erde und Sonne positioniert.
Die genauen Zeitangaben zum Verlauf des Ereignisses finden sich in der Zeitstrahl-Tabelle dieser Seite.
Sicherheitshinweis: Blicken Sie niemals ohne zertifizierten Sonnenfilter direkt in die Sonne - auch nicht bei Sonnenfinsternissen und auch nicht bei ringförmigen Phasen. Gewöhnliche Sonnenbrillen bieten keinen ausreichenden Schutz. Nur speziell genormte Sonnenfinsternis-Brillen oder optische Filter mit ISO-Zertifizierung sind geeignet.
Zeitlicher Ablauf
| Ereignis | Zeit |
|---|---|
| Maximum (größte Finsternis) | 07:06 UTC |
Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)