Mondfinsternis

Halbschatten-Mondfinsternis am 18. Oktober 2013

Freitag, 18. Oktober 2013

Sichtbarkeit
Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.

Am 18. Oktober 2013 durchquerte der Mond den Halbschatten der Erde - die zweite Mondfinsternis des Jahres 2013 nach der schwachen partiellen Finsternis im April. Auch dieses Ereignis gehört zur Klasse der Halbschatten-Mondfinsternisse, bei der der Mond den Kernschatten der Erde nicht berührt.

Da der Mond nur im Halbschatten liegt, fällt die Verdunkelung sehr moderat aus. Die Sonnenstrahlen werden von der Erde nur teilweise geblockt, sodass die Mondscheibe lediglich leicht gedimmt wirkt. Für viele Beobachter ist der Effekt ohne direkten Vorher-Nachher-Vergleich kaum erkennbar.

Für Mitteleuropa verlief dieses Ereignis in einer günstigen Beobachtungszeit: Der Mond stand im Verlauf der Finsternis in der Abendsüd- bis Südostrichtung gut sichtbar über dem Horizont. Die Finsternis erstreckte sich von etwa 21:50 UTC bis 01:50 UTC und war damit von Europa aus in großen Teilen verfolgbar.

Wie alle Mondfinsternisse ist auch diese Erscheinung vollständig ungefährlich. Sie lässt sich ohne jede Schutzausrüstung mit dem bloßen Auge beobachten, bei Bedarf auch mit Fernglas oder Teleskop. Die präzisen Zeitangaben zum Verlauf sind in der Zeitstrahl-Tabelle auf dieser Seite aufgeführt.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Halbschatten beginnt 21:50 UTC
Maximum der Finsternis 23:50 UTC
Halbschatten endet 01:50 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)