Sonnenfinsternis
totale Sonnenfinsternis am 9. März 2016
Mittwoch, 9. März 2016
- Sichtbarkeit
- Zentralzone mit größter Verfinsterung bei 10.1° Breite, 148.8° Länge.
Am 9. März 2016 verdunkelte eine totale Sonnenfinsternis einen Streifen quer durch Südostasien und den Pazifik. Der Kernschatten des Mondes berührte zunächst den Indischen Ozean, zog dann über Sumatra, Borneo und Sulawesi und lief schließlich weit hinaus in den Pazifischen Ozean. Den größten Bedeckungsgrad erreichte die Finsternis über dem offenen Pazifik nahe 10,1° nördlicher Breite und 148,8° östlicher Länge. Bewohner der Molukken und der Marshallinseln konnten - bei klarem Himmel - kurzzeitig vollständige Totalität erleben, bei der sich die Sonnenkrone um den schwarzen Mondscheiben entfaltete und Tagestemperaturen spürbar sanken.
Für Mitteleuropa war dieses Ereignis leider nicht sichtbar: Zum Zeitpunkt des Maximums am frühen Morgen (01:57 UTC) stand die Sonne für Deutschland, Österreich und die Schweiz noch weit unter dem Horizont.
Sicherheitshinweis: Schauen Sie niemals ohne zertifizierten Sonnenfilter (ISO 12312-2) direkt in die Sonne - auch nicht während einer partiellen Phase einer Sonnenfinsternis. Ungeschütztes Beobachten kann zu dauerhafter Netzhautschädigung führen.
Die genauen Phasenzeitpunkte sind der Zeitstrahl-Tabelle dieser Seite zu entnehmen.
Zeitlicher Ablauf
| Ereignis | Zeit |
|---|---|
| Maximum (größte Finsternis) | 01:57 UTC |
Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)