Mondfinsternis

Halbschatten-Mondfinsternis am 23. März 2016

Mittwoch, 23. März 2016

Sichtbarkeit
Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.

Am 23. März 2016 durchquerte der Mond den äußeren Halbschatten der Erde - ein Ereignis, das astronomisch als Halbschatten-Mondfinsternis bezeichnet wird. Dabei tritt der Mond nicht in den dunklen Kernschatten ein, sondern passiert lediglich die Zone, in der die Erde einen Teil des Sonnenlichts abdeckt. Das Mondlicht wird dadurch nur geringfügig abgedunkelt, ohne dass eine deutlich sichtbare dunkle Linie über die Mondscheibe läuft.

Grundsätzlich war dieses Ereignis von der gesamten Nachtseite der Erde aus beobachtbar, überall dort, wo der Mond zum jeweiligen Zeitpunkt über dem Horizont stand. Die Halbschattenphase erstreckte sich von 09:39 UTC bis 13:55 UTC; das Maximum trat um 11:47 UTC ein. Da Mitteleuropa in diesem Zeitfenster Tageslicht hatte, war die Finsternis von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus nicht sichtbar. Beobachter im pazifischen Raum hatten die besten Sichtverhältnisse.

Bei einer Halbschatten-Mondfinsternis ist keine Schutzausrüstung erforderlich - der Mond kann gefahrlos mit bloßem Auge oder Fernglas betrachtet werden. Eine nennenswerte Verdunklung ist allerdings meist nur nahe dem Maximum und bei sehr günstigen Bedingungen mit dem bloßen Auge wahrzunehmen.

Alle Zeitangaben zu Beginn und Ende des Halbschattendurchgangs finden sich in der Zeitstrahl-Tabelle dieser Seite.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Halbschatten beginnt 09:39 UTC
Maximum der Finsternis 11:47 UTC
Halbschatten endet 13:55 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)