Sonnenfinsternis

ringförmige Sonnenfinsternis am 1. September 2016

Donnerstag, 1. September 2016

Sichtbarkeit
Zentralzone mit größter Verfinsterung bei -10.7° Breite, 37.8° Länge.

Am 1. September 2016 ereignete sich über Afrika und dem Indischen Ozean eine ringförmige Sonnenfinsternis. Bei diesem Ereignis ist die scheinbare Mondscheibe etwas kleiner als die Sonnenscheibe, sodass der Mond die Sonne nicht vollständig verdecken kann. Es verbleibt ein leuchtender Ring aus Sonnenlicht - der sogenannte „Feuerring” - um den dunklen Mondrand.

Die Zentralzone verlief vom Atlantik über Gabun und Kongo, dann weiter durch Tansania und Madagaskar bis in den Indischen Ozean. Den größten Bedeckungsgrad erreichte die Finsternis nahe 10,7° südlicher Breite und 37,8° östlicher Länge, einem Gebiet im östlichen Zentralafrika. Teile von Mosambik und Madagaskar lagen ebenfalls in der Ringzone. Außerhalb der Zentralzone war die Finsternis als partielle Sonnenfinsternis über einem großen Teil Afrikas und des Indischen Ozeans sichtbar.

Mitteleuropa lag vollständig außerhalb der Sichtbarkeitszone; das Maximum fiel zudem auf den frühen Vormittag (09:06 UTC), zu dem Teile Europas noch im Nachtbereich lagen.

Sicherheitshinweis: Auch bei ringförmigen Sonnenfinsternissen bleibt die Sonne zu jeder Zeit gefährlich hell. Blicken Sie niemals ohne zertifizierten Sonnenfilter (ISO 12312-2) in die Sonne - weder in der Ringphase noch in der partiellen Phase.

Weitere Zeitangaben sind der Zeitstrahl-Tabelle dieser Seite zu entnehmen.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Maximum (größte Finsternis) 09:06 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)