Mondfinsternis

Halbschatten-Mondfinsternis am 16. September 2016

Freitag, 16. September 2016

Sichtbarkeit
Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.

Am 16. September 2016 durchlief der Mond erneut den äußeren Halbschatten der Erde - nur knapp zwei Wochen nach der ringförmigen Sonnenfinsternis vom 1. September. Halbschatten-Mondfinsternisse entstehen, wenn der Mond zwar in den von der Erde geworfenen Halbschattenkegel eintritt, den dunklen Kernschatten jedoch verfehlt. Die Verminderung der Mondleuchtkraft ist dabei subtil und für ungeübte Beobachter schwer auszumachen.

Die Finsternis war grundsätzlich von der gesamten Nachtseite der Erde sichtbar, sofern der Mond über dem Horizont stand. Das Zeitfenster von 16:54 UTC bis 20:54 UTC - mit dem Maximum um 18:54 UTC - fiel für Mitteleuropa günstig: In Deutschland, Österreich und der Schweiz war der Mond in den Abendstunden bereits aufgegangen und stand bei klarem Himmel theoretisch sichtbar am Himmel. Eine deutliche Abdunkelung ist bei Halbschatten-Ereignissen allerdings auch unter guten Bedingungen kaum mit bloßem Auge feststellbar.

Das Beobachten einer Mondfinsternis ist generell ungefährlich - der Mond kann ohne jede Schutzausrüstung direkt betrachtet werden.

Die genauen Zeitpunkte für Beginn, Maximum und Ende des Halbschattendurchgangs sind in der Zeitstrahl-Tabelle dieser Seite zusammengestellt.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Halbschatten beginnt 16:54 UTC
Maximum der Finsternis 18:54 UTC
Halbschatten endet 20:54 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)