Mondfinsternis

Halbschatten-Mondfinsternis am 11. Februar 2017

Samstag, 11. Februar 2017

Sichtbarkeit
Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.

Am 11. Februar 2017 zog der Mond durch den äußeren Halbschatten der Erde - eine sogenannte Halbschatten-Mondfinsternis, die subtilste Form der drei Finsternis-Typen.

Da der Mond dabei nicht in den dunklen Kernschatten der Erde eindringt, ist der Effekt visuell wenig dramatisch: Die dem Erdschatten zugewandte Seite des Mondscheibchens erscheint geringfügig abgedunkelt, ohne dass eine scharf begrenzte Verfinsterung sichtbar wird. Mit bloßem Auge lässt sich die Verdunkelung oft kaum wahrnehmen; erst in der Nähe des Maximums kann ein geübter Beobachter unter guten Bedingungen eine leichte Trübung erkennen.

Globale Sichtbarkeit: Das Ereignis war von der gesamten Nachtseite der Erde aus zu beobachten, überall dort, wo der Mond in jener Nacht über dem Horizont stand. Damit war es ein globales Spektakel, das Beobachtern in Europa, Afrika, weiten Teilen Asiens und Teilen Amerikas zugänglich war.

Mitteleuropa: Für Beobachterinnen und Beobachter in Mitteleuropa stand der Mond in der Nacht vom 11. auf den 12. Februar hoch am Himmel. Der zeitliche Ablauf ist in der untenstehenden Zeitstrahl-Tabelle festgehalten. Das Maximum der Finsternis trat gegen 00:43 UTC ein.

Wer die Halbschatten-Mondfinsternis fotografisch festhalten wollte, konnte durch direkten Bildvergleich - Aufnahmen vor und während des Maximums - die Abschwächung sichtbar machen. Gefahr geht von einer Mondfinsternis keinerlei aus: Der Mond kann jederzeit mit dem unbewaffneten Auge betrachtet werden.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Halbschatten beginnt 22:33 UTC
Maximum der Finsternis 00:43 UTC
Halbschatten endet 02:53 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)