Sonnenfinsternis

ringförmige Sonnenfinsternis am 26. Februar 2017

Sonntag, 26. Februar 2017

Sichtbarkeit
Zentralzone mit größter Verfinsterung bei -34.7° Breite, -31.2° Länge.

Am 26. Februar 2017 ereignete sich eine ringförmige Sonnenfinsternis - ein Phänomen, das entsteht, wenn der Mond die Sonne zwar zentriert bedeckt, aber zu weit von der Erde entfernt ist, um sie vollständig zu verdecken. Die Folge ist ein leuchtender Feuerring, der sogenannte Annulus, der um die dunkle Mondscheibe herum sichtbar bleibt.

Zentralzone und globale Sichtbarkeit: Das Zentrum der Finsternis lag über dem südlichen Atlantik, der Punkt der größten Verfinsterung befand sich bei etwa 34,7° südlicher Breite und 31,2° westlicher Länge, weit abseits von besiedeltem Land. Der Annular-Pfad streifte von Südamerika aus über den Atlantik und endete über dem südlichen Afrika, wo Teile Angolas und der Demokratischen Republik Kongo den vollständigen Feuerring erleben konnten. Weite Randgebiete Südamerikas und Afrikas sahen eine partielle Sonnenfinsternis.

Mitteleuropa: Von Mitteleuropa aus war diese Sonnenfinsternis nicht zu beobachten. Der Mondschatten erreichte die nördliche Hemisphäre nicht.

Sicherheitshinweis: Bei jeder Sonnenfinsternis gilt ohne Ausnahme: Niemals ohne zertifizierten Sonnenfilter (ISO-Norm 12312-2) direkt in die Sonne blicken. Gewöhnliche Sonnenbrillen bieten keinen ausreichenden Schutz. Schäden an der Netzhaut entstehen schmerzlos und können dauerhaft sein.

Die genauen Zeitangaben für das Maximum sowie weitere Phasen sind in der Zeitstrahl-Tabelle auf dieser Seite zusammengestellt.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Maximum (größte Finsternis) 14:53 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)