Sonnenfinsternis

totale Sonnenfinsternis am 2. Juli 2019

Dienstag, 2. Juli 2019

Sichtbarkeit
Zentralzone mit größter Verfinsterung bei -17.4° Breite, -109.0° Länge.

Am 2. Juli 2019 zog der Mondschatten in einem schmalen Streifen über den südlichen Pazifik und Südamerika hinweg - das Ergebnis war eine totale Sonnenfinsternis, die für Beobachter in der Zentralzone eine vollständige Verdunkelung der Sonne brachte.

Der Punkt der größten Verfinsterung lag auf etwa 17 Grad südlicher Breite und 109 Grad westlicher Länge, also mitten im Südpazifik. Von dort verlief die Totalitätszone weiter in östlicher Richtung über Teile Südamerikas, wo sie Chile und Argentinien überquerte und kurz vor Einbruch der Dunkelheit auf dem Atlantik endete. In den chilenischen Städten sowie in der argentinischen Provinz San Juan erlebten Zehntausende von Besuchern das seltene Naturschauspiel.

Für Mitteleuropa war die Finsternis nicht sichtbar. Das Maximum trat um 19:22 UTC ein, zu einem Zeitpunkt, an dem die Sonne in Deutschland bereits gesetzt hatte.

Wer eine Sonnenfinsternis beobachten möchte, sollte niemals ohne zertifizierten Sonnenfilter nach ISO 12312-2 direkt in die Sonne blicken. Das gilt auch für die partiellen Phasen vor und nach der Totalität - lediglich in den wenigen Sekunden oder Minuten echter Totalität ist ein freier Blick möglich, da dann kein direktes Sonnenlicht die Netzhaut erreicht.

Die Zeitangabe zum Maximum dieser Finsternis findet sich in der Zeitstrahl-Tabelle auf dieser Seite.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Maximum (größte Finsternis) 19:22 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)