Mondfinsternis

totale Mondfinsternis am 21. Januar 2019

Montag, 21. Januar 2019

Sichtbarkeit
Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.
Dauer der Totalität
1 h 3 min

In der Nacht vom 20. auf den 21. Januar 2019 ereignete sich eine vollständige totale Mondfinsternis, die von weiten Teilen der Erde aus beobachtet werden konnte. Überall dort, wo der Mond in dieser Nacht über dem Horizont stand, war das Schauspiel mit bloßem Auge verfolgbar - ganz ohne Hilfsmittel und vollkommen ungefährlich.

Die Totaldauer betrug 1 Stunde und 3 Minuten. Während dieser Kernschattenphase färbte sich der Mond in einem charakteristischen Kupfer- bis Rotton. Dieses Phänomen entsteht, weil die Erdatmosphäre das Sonnenlicht bricht und langwelliges rotes Licht auf den Mond umlenkt - vergleichbar mit den Farben eines Sonnenuntergangs, der gleichzeitig an allen Horizonten der Erde leuchtet.

In Mitteleuropa war das Ereignis zwar sichtbar, jedoch stand der Mond zu den entscheidenden Phasen bereits tief im Westhimmel. Die frühen Morgenstunden erforderten klaren Blick nach Westen. Der genaue Ablauf von Halbschatten über partielle Phase bis zur Totalität und zurück lässt sich der Zeitstrahl-Tabelle auf dieser Seite entnehmen.

Eine besondere Besonderheit dieser Finsternis war die Nähe des Mondes zum Perigäum, also dem erdnächsten Punkt seiner Bahn, weshalb er etwas größer als üblich am Himmel erschien.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Halbschatten beginnt 02:36 UTC
Partielle Phase beginnt 03:33 UTC
Totalität beginnt 04:40 UTC
Maximum der Finsternis 05:12 UTC
Totalität endet 05:43 UTC
Partielle Phase endet 06:50 UTC
Halbschatten endet 07:48 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)