Mondfinsternis

partielle Mondfinsternis am 12. Januar 2028

Mittwoch, 12. Januar 2028

Sichtbarkeit
Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.

Am 12. Januar 2028 tritt eine partielle Mondfinsternis ein. Dabei schiebt sich der Mond nur zu einem kleinen Teil in den Kernschatten der Erde, sodass kein vollständig verfinsterndes Ereignis entsteht.

Grundsätzlich ist eine partielle Mondfinsternis von der gesamten Nachtseite der Erde aus sichtbar, sofern der Mond zum Zeitpunkt des Maximums über dem jeweiligen Horizont steht. Der verdunkelte Randbereich des Mondes erscheint deutlich dunkler als das übrige Mondlicht, jedoch bleibt der größte Teil der Mondoberfläche hell erleuchtet.

Die Verfinsterung erreicht mit einem Bedeckungsgrad von etwa 3 Prozent nur einen sehr geringen Anteil des Mondscheibendurchmessers. Für Mitteleuropa gibt das Feld „mitteleuropa” im Datensatz keine gesonderte Angabe - der Mond kann je nach lokalem Aufgangszeitpunkt und Wetterbedingungen sichtbar gewesen sein.

Dieses Ereignis ist für Beobachterinnen und Beobachter mit bloßem Auge erkennbar, auch ohne Fernglas oder Teleskop. Eine spezielle Schutzausrüstung ist für die Beobachtung einer Mondfinsternis nicht erforderlich - der Mondanblick ist zu jedem Zeitpunkt gefahrlos.

Die genauen Kontaktzeiten - vom Beginn des Halbschattens über den Eintritt in den Kernschatten bis zum vollständigen Ende - sind in der Zeitstrahl-Tabelle dieser Seite aufgeführt.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Halbschatten beginnt 02:07 UTC
Partielle Phase beginnt 03:43 UTC
Maximum der Finsternis 04:13 UTC
Partielle Phase endet 04:42 UTC
Halbschatten endet 06:18 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)