Mondfinsternis

Halbschatten-Mondfinsternis am 10. Januar 2020

Freitag, 10. Januar 2020

Sichtbarkeit
Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.

Am 10. Januar 2020 war eine Halbschatten-Mondfinsternis zu beobachten - das erste Finsternis-Ereignis des neuen Jahrzehnts. Bei dieser Erscheinung taucht der Mond nicht in den dunklen Kernschatten der Erde ein, sondern streift lediglich den äußeren Halbschatten.

Da die gesamte Nachtseite der Erde Zugang zu diesem Ereignis hatte, konnte die Finsternis in weiten Teilen Europas, Afrikas, Asiens und Australiens verfolgt werden - sofern der Mond zum jeweiligen Zeitpunkt über dem Horizont stand. Mitteleuropa befand sich in einer günstigen Beobachtungsposition, da das Maximum gegen 19:10 UTC in die frühen Abendstunden fiel.

Eine Halbschatten-Mondfinsternis ist mit bloßem Auge nur schwer erkennbar. Wer genau hinschaut, kann beim Maximum allenfalls eine leichte, graubraune Abdunkelung auf der erdschattennahen Seite der Mondscheibe wahrnehmen. Ein Fernglas oder kleines Teleskop erleichtert die Wahrnehmung, ist aber keine Voraussetzung. Eine Gefahr beim Beobachten besteht nicht - der Mond kann jederzeit ohne Schutzmaßnahmen betrachtet werden.

Die genauen Uhrzeiten für Beginn, Maximum und Ende des Halbschattenkontakts sind in der Zeitstrahl-Tabelle auf dieser Seite aufgeführt. Alle Angaben beziehen sich auf Koordinierte Weltzeit (UTC).

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Halbschatten beginnt 17:07 UTC
Maximum der Finsternis 19:10 UTC
Halbschatten endet 21:12 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)