Mondfinsternis

Halbschatten-Mondfinsternis am 5. Juni 2020

Freitag, 5. Juni 2020

Sichtbarkeit
Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.

Die zweite Finsternis des Jahres 2020 ereignete sich am 5. Juni als Halbschatten-Mondfinsternis. Der Vollmond bewegte sich dabei durch den äußeren, schwach abgedunkelten Halbschatten der Erde, ohne den Kernschatten zu berühren.

Das Ereignis war grundsätzlich von allen Regionen aus beobachtbar, über denen der Mond im Laufe der Nacht über dem Horizont stand - also von Teilen Europas, Afrikas, dem Indischen Ozean-Raum sowie Süd- und Ostasien. Das Maximum trat gegen 19:24 UTC ein.

Wie bei allen Halbschatten-Mondfinsternissen ist die sichtbare Wirkung sehr zurückhaltend. Lediglich eine geringfügige Helligkeitsabnahme auf der der Erde zugewandten Seite des Mondes deutet auf das Ereignis hin. Ohne direkten Vergleich mit einem unbedeckten Vollmond ist die Verdunklung mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Ein optisches Hilfsmittel schadet zwar nicht, macht das Ereignis aber nicht dramatischer. Das Beobachten des Mondes ist zu keinem Zeitpunkt gefährlich.

Alle relevanten Zeitangaben - Beginn des Halbschattenkontakts, Maximum und Ende - finden sich in der Zeitstrahl-Tabelle dieser Seite (alle Zeiten in UTC).

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Halbschatten beginnt 17:45 UTC
Maximum der Finsternis 19:24 UTC
Halbschatten endet 21:04 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)