Mondfinsternis

Halbschatten-Mondfinsternis am 5. Juli 2020

Sonntag, 5. Juli 2020

Sichtbarkeit
Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.

Nur einen Monat nach der Halbschatten-Mondfinsternis vom 5. Juni trat am 5. Juli 2020 erneut ein solches Ereignis auf - damit verzeichnete das Jahr 2020 bereits drei Mondfinsternisse in der ersten Jahreshälfte. Auch diesmal streifte der Mond lediglich den äußersten Bereich des Erdschattens.

Das Ereignis war grundsätzlich von überall dort verfolgbar, wo der Mond in den frühen Morgenstunden über dem Horizont stand. Das Maximum war um 04:29 UTC erreicht, was für Mitteleuropa tief in der Nacht bzw. im frühen Morgengrauen lag. Besonders günstige Beobachtungsbedingungen herrschten auf dem amerikanischen Doppelkontinent sowie in Teilen des Atlantikraums.

Bei einer Halbschatten-Mondfinsternis taucht der Mond nicht in den Kernschatten der Erde ein, weshalb keine deutliche Verdunklung entsteht. Die subtile Abdunklung auf einer Seite der Mondscheibe ist ohne direkte Vergleichsmöglichkeit mit einem unbeeinträchtigten Vollmond schwer auszumachen. Die Beobachtung ist vollkommen ungefährlich und erfordert keinerlei Schutzausrüstung.

Den vollständigen Zeitablauf mit Beginn und Ende des Halbschattenkontakts zeigt die Zeitstrahl-Tabelle weiter unten auf dieser Seite.

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Halbschatten beginnt 03:06 UTC
Maximum der Finsternis 04:29 UTC
Halbschatten endet 05:52 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)