Mondfinsternis

Halbschatten-Mondfinsternis am 30. November 2020

Montag, 30. November 2020

Sichtbarkeit
Sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde, in der der Mond über dem Horizont steht.

Am 30. November 2020 fand die vierte und letzte Mondfinsternis des Jahres statt - erneut als Halbschatten-Mondfinsternis. Der Mond glitt dabei durch den Halbschatten der Erde, ohne in den Kernschatten einzutauchen.

Das Maximum trat um 09:42 UTC auf. Zu dieser Uhrzeit war der Mond über dem Pazifik sowie weiten Teilen Nord- und Südamerikas sichtbar, während er für Mitteleuropa bereits unter dem Horizont stand. Die beobachtungsgünstigsten Regionen lagen im nordpazifischen Raum, an der amerikanischen Westküste sowie in Ozeanien.

Halbschatten-Mondfinsternisse hinterlassen am Vollmond nur einen sehr dezenten Abdruck. Die Helligkeit der Mondscheibe nimmt in der vom Erdkernschatten abgewandten Zone kaum merklich ab. Wer genau beobachtet, kann beim Maximum allenfalls einen minimalen Helligkeitsunterschied zwischen den Mondseiten erkennen. Hilfsmittel sind nicht erforderlich, und die Beobachtung des Mondes ist zu jeder Zeit unbedenklich.

Die genauen Zeitpunkte für Beginn, Maximum und Ende des Halbschattendurchgangs sind in der Zeitstrahl-Tabelle auf dieser Seite verzeichnet (Angaben in UTC).

Zeitlicher Ablauf

EreignisZeit
Halbschatten beginnt 07:31 UTC
Maximum der Finsternis 09:42 UTC
Halbschatten endet 11:53 UTC

Quelle: Berechnet mit astronomy-engine (VSOP87 / NOVAS C 3.1)