Lichtgeschwindigkeit

grundlagenastrophysik

Lichtgeschwindigkeit bezeichnet die Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Strahlung im Vakuum und ist eine fundamentale Naturkonstante der Physik.

Ihr exakter Wert beträgt 299.792.458 Meter pro Sekunde, was rund 300.000 Kilometern pro Sekunde entspricht. Das Kurzzeichen ist c (vom lateinischen celeritas für Schnelligkeit). Seit 1983 ist die Lichtgeschwindigkeit im internationalen Einheitensystem SI als fester Zahlenwert definiert; die Längeneinheit Meter leitet sich seitdem von ihr ab.

Laut der Speziellen Relativitätstheorie von Albert Einstein stellt c eine absolute Obergrenze dar: Kein Objekt mit Ruhemasse kann die Lichtgeschwindigkeit erreichen oder überschreiten. Mit zunehmender Geschwindigkeit eines Körpers würde die dafür nötige Energie unendlich wachsen.

In Materie - etwa in Glas oder Wasser - breitet sich Licht langsamer aus; das Verhältnis von c zur tatsächlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit im Medium heißt Brechungsindex. Im Vakuum des Weltraums hingegen gilt stets der konstante Wert.

In der Astronomie ist die Lichtgeschwindigkeit grundlegend: Sie begrenzt, wie schnell Informationen übertragen werden können, und bestimmt den Zeitversatz, mit dem wir ferne Objekte beobachten. Licht von der Sonne benötigt rund 8 Minuten bis zur Erde.