Fixstern
Fixstern bezeichnet einen selbstleuchtenden Himmelskörper, der aus menschlicher Perspektive seinen Ort am Sternhimmel scheinbar nicht verändert - im Gegensatz zu den Wandelsternen (Planeten), die sich sichtbar vor dem Sternhintergrund bewegen. Der Begriff stammt aus der antiken Astronomie, als man Sterne für unverrückbar befestigt an einer Himmelssphäre hielt.
Tatsächlich bewegen sich alle Sterne durch den Raum. Da sie jedoch viele Lichtjahre entfernt sind, ist ihre Eigenbewegung nur durch präzise Messungen über lange Zeiträume nachweisbar. Der schnellste bekannte Fixstern am Nordhimmel ist Barnards Pfeilstern mit rund 10,3 Bogensekunden pro Jahr - für das bloße Auge völlig unmerklich.
Fixsterne sind Gaskugeln, die durch Kernfusion in ihrem Inneren Energie erzeugen. Unsere Sonne ist ein typischer Fixstern der Milchstraße. Die nächsten Fixsterne - das Dreifachsystem Alpha Centauri und Proxima Centauri - liegen rund 4,2 bis 4,4 Lichtjahre von der Erde entfernt. Insgesamt enthält die Milchstraße schätzungsweise 100 bis 400 Milliarden Fixsterne unterschiedlichster Masse, Leuchtkraft und Lebensdauer.